Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Peter Henn   (2017)

Bei der achten Kunstausfahrt „Art Tour de Stolberg“ zeigt Peter Henn seine Skulpturen am 6. und am 7. Mai 2017 in der Dorffer Kunstscheune (siehe Startseite). Der 1962 geborene Monschauer erlernte zunächst das Schmiedehandwerk und machte später seinen Meister als Metallbauer. In der „Eifelschmiede“ in Rollesbroich absolvierte Peter Henn seine Ausbildung, weitere Stationen waren die „Kunstschmiede Stratmann“ in Essen und „Bildhauer Nagel“ in Wesseling. In dieser Zeit arbeitete Henn auch am großen Gitterwerk des Kölner Doms mit. Seine künstlerische Ausbildung führte ihn zu Kunstmaler Paul Siebertz und an die Fachhochschule für Objektdesign in Aachen. Seit 1995 ist Peter Henn selbstständig und als freischaffender Künstler tätig.

Das Ansinnen seines Schaffens ist, dass der Mensch mit der Kunst in Dialog treten kann. So sind Henns Plastiken oft beweglich, Anfassen ist ausdrücklich erwünscht. Wenn Henn sagt, „meine Skulpturen sind am besten unter freiem Himmel aufgehoben, in natürlicher Umgebung“, dann scheint er in der Dorffer Kunstscheune genau richtig zu sein. Denn bei der „Art Tour de Stolberg“ zeigt der Künstler eine Serie beweglicher Installationen im Außenbereich. Die Plastiken aus Metall, Stoff und hochwertiger Spiegelfolie ergänzen den Dialog zwischen Mensch und Kunst noch um die Komponente Kunst und Natur: Für die Bewegung der Installationen kann der Mensch ausschlaggebend sein, aber auch der Wind, und in den glänzenden Folien spiegelt sich nicht nur das historische Bruchsteingebäude vor der Dorffer Kunstscheune, sondern auch Wiese, Blumen, Sträucher, Bäume und Himmel in dem großzügigen Außenbereich.

Holger Vanicek /

Sebastian Ybbs   (2016)

Bei der Kupferstädter Kunstausfahrt "Art Tour de Stolberg" zeigt der Bildhauer Holger Vanicek seine Werke in der Dorffer Kunstscheune. Als sein literarisches Alter Ego liest er am Sonntag, 1. Mai, um 15 Uhr aus seinen Texten über die Absurditäten des Alltags, Ausschnitte aus seinen Romanen, Pamphlete und Aphorismen und kocht währenddessen Kaffee, wie es sich an einem Sonntagnachmittag gehört.

Der „Sculpteur“ Vanicek widmet sich der Frage: „Was ist bloßes Alltagsobjekt, und ab wann definiert sich ein Gegenstand als Kunstwerk?“ Er hinterfragt mit seinen Skulpturen diese Ungewissheit, indem er die formellen Beziehungen zwischen Gebrauchsgegenständen und Kunstobjekten ohne eigene Funktion auslotet. Dahinter steckt der Gedanke, dass wir Dinge, die uns täglich umgeben, nicht bloß nach ihrem Gebrauchswert einstufen, sondern unseren Blick für ihre Ästhetik und Formen schärfen sollen. In der Kunstscheune Dorff zeigt Vanicek Holzskulpturen, die mit ihren Texturen den Objekten zusätzliche Charakteristiken verleihen. Dazu wird er Werkstattzeichnungen, Skizzen und Entwürfe seiner Arbeiten mitbringen.